Jetzt neu: Martina Rüdiger twittert

Irgendwann kann man sich gegen web2.0 nicht mehr wehren. Was das ist, web2.0? Nun …

Erst einmal viele Dinge, mit denen man unglaublich viel Zeit totschlagen kann. Weil jeder mit jedem vernetzt ist, Nachrichten schreibt und liest, Bilder und Gedanken veröffentlicht …

Dann etwas, dass die Datenschützer die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt. In der 80erjahren des letzten Jahrhunderts haben sich tausende Bundesbürger aktiv oder passiv gegen die Erfassung ihrer Daten via Volkszählung gewehrt. 25 Jahre später veröffentlichen dieselben Menschen ihr komplettes Leben in Bild und Ton auf dutzenden von Plattformen wie Facebook, mySpace, oder StayFriends.

Und jetzt noch twitter. „Microblogging„, kurze Statements (die ursprünglich per SMS vom Handy aus geschickt wurden), oftmals gehaltvolle Beiträge wie „esse einen Keks“ oder „bin müde, Gute N8“. Muss das sein?

Nein, muss nicht. Dachte ich auch. Denke ich auch nocht. Muss nicht, kann!

Das Spannende daran: Hat man mal einen Faden gefunden und andere, interessante Mit-twitterer gefunden (die die gleichen Interessen haben, aus der gleichen Stadt kommen, vielleicht Promis sind, es gibt da viele Suchkriterien), kann man sich über den Tag verteilt mit mehr oder weniger guten Informationen versorgen. Wie viel man davon „genießt“, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich find’s momentan ganz spannend, aber ich kann nicht sagen, wie lange das mich noch fesselt. So lange es das tut: meine Seite bei twitter.